Carolin Schmitz

Regie von folgenden Filmen:


Regie mit Carolin Schmitz

1 bis 3 von 3 Filme von dem Regie durch "Carolin Schmitz"


FSK 0 2D

FSK 0 | Länge 81 Min. |
Erschienen am 28.07.2011
Dokumentarfilm

Regisseurin Carolin Schmitz lässt in ihrer Dokumentation Anwälte, Beamte, Hausfrauen und Geschäftsführer zu Wort kommen. Ihre Gemeinsamkeit? Sie alle sind Alkoholiker. Sie berichten über ihre Lebensgeschichten und ihre Überlebensstrategien, ihre Alltagsbewältigung und die Angst vor der Bloßstellung als Alkoholiker.

Verleih:
Fugu Filmverleih
Regisseur:
Carolin Schmitz


FSK 0 2D

FSK 0 | Länge 81 Min. |
Erschienen am 04.10.2012
Dokumentarfilm

Die Protagonisten in Carolin Schmitz' Film wirken weder ungewöhnlich noch scheinen sie etwas gemeinsam zu haben. Doch sowohl die Karrierefrau, die Bankangestellte, die Übergewichtige und der Friedhofsgärtner haben eine Schönheitsoperation an sich vornehmen lassen. Sie gewähren einen Einblick in ihre Lebensentwürfe und in ihre Vorstellung von Schönheit. Aber auch das Leben der Menschen, die plastische Operationen durchführen, ist Thema des Films.

Verleih:
Farbfilm
Regisseur:
Carolin Schmitz
Mitwirkende:
Christin Röllich, Fatima Valentic, Arnold Dircks


FSK 0 2D

FSK 0 | Länge 88 Min. |
Erschienen am 29.09.2022
Dokumentarfilm
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Was macht es aus, Mutter zu sein? Und was vor allem bedeutet es für das eigene Leben, ein Kind im langen Prozess des Aufwachsens zu begleiten? Vielleicht sind das gar nicht die wesentlichen Fragen, die sich spätestens dann ergeben, wenn Frau tatsächlich Mutter wird, ist oder war. Der Dokumentarfilm „Mutter“ von Carolin Schmitz (u. a. „Portraits deutscher Alkoholiker“) beantwortet keine Fragen, beleuchtet aber doch die vielen Facetten einer Mutterschaft.

Hervorragend und in unnachahmlicher Manier umgesetzt schlüpft Anke Engelke in acht völlig unterschiedliche Mutterrollen. Die werden ihr praktisch aus dem Off zugespielt. Was macht das Muttersein mit den Frauen? Was denken und fühlen sie? Wann sind sie stolz, wann eher verzweifelt? Wo ist der schmale Grat zwischen Liebe und Hass? Lauter Fragen, ja schon wieder Fragen, die der Film im Kino unweigerlich aufwirft.

Für die Zusehenden steht mit „Mutter“ ein abendfüllender Dokumentarfilm im Kinoprogramm, der sich längst nicht nur an Frauen richtet, sondern auch die Rolle der Männer mit mehr als einem Seitenblick beleuchtet. Auch wenn diese selbst hier gar nicht zu Wort kommen. Deshalb ist „Mutter“ ein Film, der sich gleichermaßen auch an Väter richtet, ohne diese in den Fokus zu stellen.

Und selbst erwachsene Kinder werden vieles aus einem anderen Blickwinkel betrachten, wenn sie die Rolle ihrer eigenen Mütter in einem der acht szenischen Rollenbilder suchen und vielleicht sogar wiederentdecken.

Ganz ohne spektakuläre Geschichten, immer mit einem leicht ironischen Augenzwinkern aber unheimlich nah an den Realitäten echter Mütter, zeigt der Film „Mutter“ im Kino, dass es DIE Mutter ebenso wenig gibt, wie DAS Kind.  Alles scheint miteinander verwoben, manchmal schon arg verknotet und eben in einer dauerhaften Verbindung. Wie soll es da Müttern noch gelingen, ein ganz eigenes Leben zu führen? Schon wieder eine Frage, die dieser Film weder beantworten will, noch beantworten kann.

Alles in allem macht „Mutter“ im Kino all denen Spaß, die sich auf die unterschiedlichen Mutterbilder einstellen wollen und können. Und das können eben auch Väter oder die groß gewordenen Kinder von Müttern sein.

Wer dann noch Saß an der unverwechselbaren Anke Engelke (bekannt auch aus „Das letzte Wort“) hat, ist in „Mutter“ an einem guten Platz im Kino angekommen.

CinemaXXL zu „Mutter“: Ein Dokumentarfilm im Kinoprogramm, in dem sich eigentlich jeder wiederfinden kann. Egal, ob als Mutter, Vater, Kind oder auch Großelternteil. Amüsant und nachdenklich zugleich, unglaublich ehrlich und manchmal sogar schon schmerzhaft direkt. Und wer sollte das besser umsetzen, als Anke Engelke? Schon wieder ein nicht beantwortete Frage.

Verleih:
mindjazz pictures
Regisseur:
Carolin Schmitz
Mitwirkende:
Anke Engelke