Komödie „Die goldenen Jahre“ dreht sich im Kino alles ums Altwerden. Wie i"> Komödie „Die goldenen Jahre“ dreht sich im Kino alles ums Altwerden. Wie i" />

Die goldenen Jahre Film

Kinofilm



Die goldenen Jahre Film


FSK 0 2D


Erschienen am
Komödie

In der Komödie „Die goldenen Jahre“ dreht sich im Kino alles ums Altwerden.

Wie ist das, wenn beide Partner in Pension gehen und quasi über Nacht wieder ein wirklich gemeinsames Leben führen (müssen)? Was ist mit der neuen Rollenverteilung? Und vor allem: Was ist mit der Liebe?

Diese und viele andere Fragen des Älterwerdens stellt Regisseurin Barbara Kulcsar in den Focus einer Komödie, die tatsächlich die Lachmuskeln reizt. Neben dem offenen Klamauk stecken aber auch die ernsthaften Zweifel, Neuorientierungen und Besinnungen auf die Gemeinsamkeiten in einem Film, der nicht nur Spaß macht, sondern auch so manches Lebensmodell hinterfragt.

Ab in die Rente. Darauf freut sich Alice (Esther Gemsch) schon seit Jahren. Endlich den Ruhestand gemeinsam mit Ehemann Peter (Stefan Kurt) genießen und nachholen, was man als Paar in den Jahrzehnten der Berufstätigkeit so alles verpasst haben könnte. Doch die ersehnte Zweisamkeit im Rentnerdasein entpuppt sich als weniger entspannt, als erhofft. Selbst um alltäglichste Fragen gerät das Paar in Klinsch. Zeit für einen Tapetenwechsel?

Da kommt es genau richtig, dass der mittlerweile verwitwete Heinz (Ueli Jäggi) die beiden mit auf eine Kreuzfahrt nimmt. Aber statt der abwechslungsreichen Entspannung mit ihren vielen Chancen auf Zweisamkeit gerät auch auf dem Kreuzfahrtschiff die Beziehung weiter außer Kontrolle. Nicht nur, weil Peter lieber mit Heinz plaudert, sondern auch, weil Alice so gar keine Lust auf ein altbackenes Seniorenleben hat.

Nach einem Landgang kehrt Alice nicht zurück aufs Schiff, sondern begibt sich auf ihre ganz eigene Reise. Endlich das sehen und erleben, was sie schon immer wollte. Und vielleicht könnte das ohne den langweilig traditionell verbiesterten Peter sogar echte Aufregung bringen. Und genau so wird das auch.

Dennoch kehrt Alice nach ihrem Ausflug in die Freiheit des Reisens in den Schoß der lange gehegten Ehe zurück und beide entdecken, dass es auch im Alter noch viel aneinander zu entdecken und zu erobern gibt. Auch wenn jetzt der Himmel vielleicht nicht mehr voller rosa Schmetterlinge hängt und das Kribbeln im Bauch ein anderes geworden ist.

Mit „Die goldenen Jahre“ steht eine herrlich unverkrampfte Komödie im Kinoprogramm, die das Thema Älterwerden mit einer satten Portion Humor begleitet und auch jüngeren Zusehenden echt Spaß machen dürfte. Vor allem findet sich hier aber die Generation 65+ wieder, die gerade jetzt auf der Suche nach einer neuen Identität sein dürfte.

Und so treffen sich im Kino die Senioren unserer Zeit mit ihren Kindern und Enkelkindern und feiern das Leben genauso wie das Älterwerden, das eben doch nicht nur voller Zipperlein und Gedanken an die Endlichkeit ist. Auch wenn gerade Peter in der neu gewonnenen Freizeit immer wieder in typisch männliche Alterskrisen stürzt.

„Alt werden ist halt nix für Feiglinge!“ Diese Einsicht vermittelt Gundi Ellert („Maria, ihm schmeckts nicht!“) als Michi, nicht nur als klare Botschaft an das alternde Paar, sondern vor allem in ihrer frischen und identischen Art, die der Komödie im Kino noch einen Schuss mehr Feuer verleiht.

CinemaXXL zu „Die goldenen Jahre“: Egal, wie weit es noch zur Pensionierung ist! Ab ins Kino und mal schauen, wie das so werden könnte. Und wer tatsächlich schon verdiente/r Rentner/in in Beziehung ist, dürfte aus der Komödie „Die goldenen Jahre“ so manche wertvolle Inspiration mitnehmen dürfte. Auch wenn hier nicht immer alles ganz ernst gemeint ist. Oder gerade deshalb!

Verleih:
Alamodefilm
Regisseur:
Barbara Kulcsar
Mitwirkende:
Esther Gemsch, Stefan Kurt, Ueli Jäggi

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