Michael Herbig

Regie von folgenden Filmen:


Regie mit Michael Herbig

1 bis 3 von 3 Filme von dem Regie durch "Michael Herbig"


FSK 6 2D

FSK 6 | Länge 88 Min. |
Erschienen am 10.07.2002
Komödie

Abahachi, der Apachenhäuptling, hat vom Geschäftsmann Santa Maria ein Lokal gekauft, damit sein Stamm endlich über ein Stamm-Lokal verfügt. Als Abahachi und sein Blutsbruder Ranger feststellen, dass sie vom Geschäftsmann Santa Maria hinterlistig hereingelegt wurden, kommt es zum Eklat. Abahachi ist in großen Schwierigkeiten. Die Blutsbrüder und Südstaatler Abahachi und Ranger werden von den Schoschonen gejagt. Abahachi bleibt nur eine Wahl.


Regisseur:
Michael Herbig
Mitwirkende:
Michael Herbig, Christian Tramitz, Sky du Mont


FSK 12 2D

FSK 12 | Länge 90 Min. |
Erschienen am 29.09.2022
Drama
Wurde noch nicht kommentiert

So kennen wir Michael Herbig als Regisseur noch gar nicht wirklich. War uns Michael Herbig bislang eher für jede Menge Klamauk im Kino bekannt, besticht er dieses Mal als Macher des Dramas „Tausend Zeilen“.

Ins Visier nimmt er dieses Mal den Journalismus und greift damit ein durchaus ernstes Thema auf, das gerade in Zeiten von Populismus, Sensationsgier und thematischer Hascherei nach den besten Leserzahlen und Einschaltquoten aktueller scheint, denn je.

Im Kino erleben wir den Journalisten und Starreporter Lars Bogenius (Jonas Nay), für den offenbar alles perfekt zu laufen scheint. Doch irgendwas kann am Erfolg des leichtfüßig schreibenden Bogenius nicht stimmen. Glaubt zumindest der freie Journalist Juan Romero (Elyas M´Barek, der hier einmal mehr nicht den Zeki Müller spielt) und kommt einem Presseskandal auf die Spur. Irgendwie erinnert das alles an den Spiegel-Skandal rund um die Hitler-Tagebücher, nähert sich aber vielmehr aktuelleren Skandalen rund um den Presseskandal um die Person Claas Relotius an.

Perfekt scheint es Bogenius zu gelingen, die Leser in seinen Bann zu ziehen und ihnen spannende und emotionsgeladene Geschichten zu liefern. Nicht zuletzt damit zieht er sein Verlagshaus immer wieder aus dem Sumpf, gewinnt Preise und scheint der Top-Journalist überhaupt zu sein.

Bei seinen Recherchen stellt Juan Romero jedoch fest, dass an den erzählten Geschichten des Lars Bogenius wohl nicht alles der Wahrheit entspricht. Und noch viel schlimmer: Eine Menge der Veröffentlichungen sind einfach nur frei erfunden und haben sich niemals ereignet.

Aber die Redaktion glaubt Romero nicht und versucht, den herannahenden Skandal herunterzuspielen. Juan Romero bleibt nichts anderes übrig, als seinen Gegenspieler mit journalistischen Mitteln zur Strecke zu bringen.

Auch wenn der Film im Kinoprogramm als Drama gelistet ist, bleibt es ganz in der Art eines Michael Herbig doch eine Satire, wenngleich diese nicht an Zeit- und Systemkritik spart. Nun bleibt es beim Zuschauer im Kino, sich seinen eigenen Reim auf Dichtung und Wahrheit, Drama und Satire zu machen. Und das ist gut so.

Auch wenn Michael Herbig gemeinsam mit Drehbuchautor Hermann Florin die komischen Anteile nicht übertreibt, macht der Kinofilm doch Spaß und deckt fast schon nebenher den kritischen Aspekt nicht zu. Mit einer gewissen Leichtigkeit bewegt man sich so durch ein doch recht anspruchsvolles Thema, lässt die Zuseher aber weder tief erschüttert, noch hilflos zurück. Und genau das scheint es zu sein, was diesen Film im Kinoprogramm so sehenswert macht.

Keinesfalls ist es trotz der vielen Anspielungen auf Begebenheiten aus der Wirklichkeit der Medienlandschaft die Absicht, in „Tausend Zeilen“ echte Kritik auch als solche auszusprechen. Und dennoch gelingt es, die Kinogänger mitzunehmen auf eine Reise zwischen Schein und Sein, die eben durchaus auch humorvoll sein kann.

CinemaXXL meint zu „Tausend Zeilen“: Sehenswert, macht Spaß und hält sich mit einem gewissen kritischen Blick dennoch nicht zurück. Michael Herbig eben doch ein wenig anders. Aber sehenswert in jedem Fall! Nicht nur wegen eines wiederum überzeugenden Elyas M´Barek.

Verleih:
Warner Bros.
Regisseur:
Michael Herbig
Mitwirkende:
Elyas M'Barek, Jonas Nay, Michael Ostrowski


FSK 12 2D

FSK 12 | Länge 90 Min. |
Erschienen am 29.09.2022
Drama
Wurde noch nicht kommentiert

Starreporter Lars Bogenius führt ein scheinbar perfektes Leben. Er weiß, wie er seine Leser dazu bringt, seine Texte zu lesen. Seine Storys sind mit Emotionen und Spannung angereichert und er hat auch schon einige Preise gewonnen. Scheinbar aus dem Nichts kann er jedes Mal aufs Neue sein Verlagshaus vor dem Bankrott retten. Der freie Journalist Juan Romero wird misstrauisch. Er kommt Bogenius auf die Spur und deckt einen Presseskandal auf.

Verleih:
Warner Bros.
Regisseur:
Michael Herbig
Mitwirkende:
Michael Ostrowski, Jonas Nay, Elyas M'Barek