Kurt Langbein

Regie von folgenden Filmen:


Regie mit Kurt Langbein

1 bis 4 von 4 Filme von dem Regie durch "Kurt Langbein"


FSK 0 2D

FSK 0 | Länge 98 Min. |
Erschienen am 19.04.2018
Dokumentarfilm

Im Kleinen anfangen, im Großen etwas verändern - das ist der Wunsch von immer mehr Menschen auf der Welt. Sie sind nicht mehr einverstanden mit unbegrenztem Konsum, Umweltzerstörung und globaler Ausbeutung. Die Dokumentation ist eine Rundreise zu nachhaltigen Lebensmitteln, Smartphones und Wohnprojekten. Die Akteure dieser Bewegung arbeiten sozial, ökologisch, selbstverwaltet. Sie alle eint der Wunsch nach einer besseren Welt für alle Menschen.

Verleih:
Langbein & Partner
Regisseur:
Kurt Langbein


FSK 0 2D

FSK 0 | Länge 88 Min. |
Erschienen am 27.02.2020
Dokumentarfilm

Unser Essen frisst die Welt auf. Jeder Mensch in den Industriestaaten verbraucht doppelt so viel Ressourcen zur Ernährung, wie ihm eigentlich zusteht. Die Doku zeigt Wege auf, wie man anders essen kann: Drei Familien machen sich an den Selbstversuch einer rationellen und ökologischen Ernährung. Dazu kaufen sie regional ein und stellen ihr Kochverhalten um. So werden Wasser gespart, Land geschont - und schmecken tut es auch noch!

Verleih:
Langbein & Partner
Regisseur:
Kurt Langbein, Andrea Ernst


FSK 6 2D

FSK 6 | Länge 98 Min. |
Erschienen am 29.09.2022
Dokumentarfilm
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Mit Der Bauer und der Bobo steht ein dokumentarisch erzählter Film von Kurt Langbein im Kinoprogramm, der gnadenlos ehrlich aber auch mit einer guten Portion Witz das Leben der alternativ wirtschaftenden Bergbauern in einen scharfen Kontrast zu den „ahnungslosen“ Städtern stellt. Im Dokumentarfilm zieht der obersteierische Bergbauer Christian Bachler in den medialen Feldzug gegen der Falter-Chefredakteur Florian Klenk. Hauptdarsteller und Protagonisten des Kino-Films sind übrigens die real existierenden Personen selbst.

Alles beginnt mit einem Artikel von Florian Klenk, der das Urteil eines Richters gegen einen Bauern lobt, dessen Kühe sich vermeintlich gefährlich verhalten. Das ruft den Bio-Bauern Christian Bachler auf den Plan, der sich den „Oberbobo“ Klenk via Facebook-Video zur Brust nimmt. Mit seiner Empörung ist Bachler nicht allein. Schnell geht das Video viral und wird zum Ausdruck des klaren Missverständnisses zwischen dörflichem Landleben und städtischer Konsumgesellschaft.

Nach einigem Hin und Her lädt Christian Bachler den Falter-Chefredakteur zu sich auf den höchst gelegenen Bauernhof in der Steiermark zu einem unbezahlten Praktikum ein. Der überlegt nicht lange und macht sich auf den Weg.

Hoch am Berg, in der scheinbar bäuerlichen Bergidylle wird dem Zeitungsschreiber schnell klar, wie sehr sich städtisches Leben von bäuerlicher Wirtschaft unterscheidet. Und wie schwer es ist, heutzutage Lebensmittel zu produzieren, die dem Städter letztlich fast wie im Schlaraffenland in den Mund fliegen.

Im Kino präsentiert sich eine Auseinandersetzung zwischen Stadt und Land, die schonungslos vor allem die rücksichtslose Geldgier und Macht der Banken ins Visier nimmt. Je mehr Klenk in das Leben der Bachlers eintaucht, desto klarer wird ihm, dass hier irgendetwas in der öffentlichen und medialen Wahrnehmung der Bauern nicht stimmt.

Noch bevor der “Bobo“ tatsächlich die Tiefen des bäuerlichen Alltags erkennen kann, droht die Bank, den Hof der Bachlers wegen Überschuldung zu versteigern. Klenk startet eine Spendenaktion, sammelt damit 420.000 Euro ein und die Bachlers sind schuldenfrei und den allmächtigen Druck der Banken los.

Im Kino wird klar, dass damit das eigentliche Problem der Missachtung bäuerlicher Leistungen vielleicht für den Einzelfall, aber in seiner ganzen Systematik längst nicht gelöst ist. Wie viel ist uns die Arbeit der Landbevölkerung wert? Was wollen wir für alternativ produzierte Lebensmittel bezahlen? Und welche böse Rolle spielen die Banken in ihrer Totengräberrolle den Bauern gegenüber? Hat das vielleicht auch etwas mit städtischer Arroganz oder gar mit dem Finanz- und Regelungsgebaren der EU zu tun?

 

Fragen über Fragen die der Dokumentarfilm im Kinoprogramm nicht beantworten kann und auch nicht beantworten will. Übrig bleibt ein unterhaltsamer Film, der uns allen den Spiegel vorhält und nicht nur der österreichischen Gesellschaft reichlich Stoff zum Nachdenken und Andersmachen lässt.

 

Damit ist Der Bauer und der Bobo mehr als nur ein nett anzuschauender Dokumentarfilm im Kino, sondern eine kleine Gesellschaftsstudie mit hoffentlich großer Nachwirkung.

Verleih:
24 Bilder
Regisseur:
Kurt Langbein


FSK 0 2D

FSK 0 | Länge 91 Min. |
Erschienen am 08.10.2015
Dokumentarfilm
1 Kommentare

Aufrüttelnde Dokumentation über das weltweite Phänomen des Landraubs im großen Stil.

Verleih:
Movienet (24 Bilder)
Regisseur:
Kurt Langbein