Anna Baranowski

Regie von folgenden Filmen:


Regie mit Anna Baranowski

1 bis 2 von 2 Filme von dem Regie durch "Anna Baranowski"


FSK 0 2D

FSK 0 | Länge 93 Min. |
Erschienen am 11.08.2022
Dokumentarfilm
Wurde noch nicht kommentiert

Im Dokumentarfilm Namaste Himalaya – Wie ein Dorf in Nepal uns die Welt öffnete, steht eine Sehnsucht im Mittelpunkt einer langen Reise. Noch vor der Corona Pandemie haben sich Anna (Anna Baranowski) und Michael (Michael Moritz) auf den langen Weg nach Osten gemacht.

Im Kino verfolgen wir eine Reise, die von Spontaneität und der Sehnsucht nach Ferne genauso geprägt ist, wie von dem Willen, aus den gewohnten Regeln unseres geordneten Lebens auszubrechen. Anna und Michael, die hier auch als Regisseure der eineinhalb stündigen Reisedokumentation erscheinen, haben die Aufzeichnungen ihrer Erlebnisse ins Kinoprogramm gestellt.

Was am Anfang wie eine von vielen filmischen Reisetagebüchern aussieht, bekommt schnell den Charme eines Weltenbummler-Erlebnisses mit überraschenden Einblicken in eine uns unbekannte Welt.

Angekommen in Nepal, einem der ärmsten Länder der Welt, werden die beiden Abenteurer von der Corona-Pandemie eingeholt. Die Städte sind abgeriegelt, Reisen nahezu unmöglich, nichts geht mehr. Im Kino erleben wir, wie die beiden anfangs eher wider Willen in einem kleinen Dorf im Nepal stranden. Dort werden sie zunächst mit Argwohn und Distanz aufgenommen, fürchtet man doch dort, dass die beiden das gefürchtete Corona-Virus mit in die Bergidylle des Nepal einschleppen könnten.

Aus anfänglicher Scheu entwickelt sich nach und nach ein Prozess der Annäherung, der schlussendlich in tiefen Freundschaften endet. Die Einfachheit des Lebens im Hochgebirge, fulminante Lebensfreude zu den traditionellen Festen im Himalaya und nicht zuletzt die Erzählungen der Dorfbewohner lassen ein wahres Feuerwerk an Farben, tiefen Eindrücken und ungespielten Emotionen entstehen.

Mit Namaste Himalaya – Wie ein Dorf in Nepal uns die Welt öffnete erzählen die Akteure im Kinoprogramm eine Geschichte, wie sie sicherlich jedem von uns in ähnlicher Form hätte passieren können.

Was im Kino aber prägend bleibt, ist die Einsicht, dass Fernweh und Reiselust letztlich nur treibende Elemente für Menschen sein können, die den Sinn des Lebens vielleicht doch noch nicht ganz verstanden haben. Offenbar geht es nicht um Wohlstand, Sesshaftigkeit, Besitz und Geld, sondern vielmehr um das gemeinsame Erleben eines Lebens, das von Zugewandtheit, dem gegenseitigen Verständnis und einer hohen Achtsamkeit vor der Natur und den Menschen geprägt ist. Und dazu braucht es keiner abenteuerlichen Weltreisen, sondern manchmal nur des tieferen Blickes auf das, was wir schlechthin Glück nennen.

Dass diese Einsicht den Blick in die Welt öffnet, ist die tiefere Botschaft des Dokumentarfilmes, der vom Verleih mindjazz pictures ins Kinoprogramm gestellt wird. Wer statt Action, Horror und Blödelwitz lieber den tieferen Sinn des Lebens im Kino geniessen will, ist in Namaste Himalaya – Wie ein Dorf in Nepal uns die Welt öffnete im genau richtigen Film angekommen. Inklusive der Einsicht, dass es nicht der grossen Dinge braucht, um das Leben im Kleinen auch zu einem glücklichen werden zu lassen. Und dazu muss man nicht einmal nach Nepal reisen.

Verleih:
mindjazz pictures
Regisseur:
Anna Baranowski, Michael Moritz


FSK 0 2D

FSK 0 | Länge 93 Min. |
Erschienen am 11.08.2022
Dokumentarfilm
Wurde noch nicht kommentiert

Als die Corona-Pandemie ausbricht und die Städte abgeriegelt werden, sitzen Anna und Michael in einem der ärmsten Länder der Welt fest. Sie wandern in die Berge, in der Hoffnung, Obdach zu finden. Schließlich kommen sie in ein Dorf, in dem sie erst einmal mit Zurückhaltung empfangen werden. Die Dorfbewohner befürchten, dass die Fremden das Virus mitbringen könnten. Doch das anfängliche Misstrauen legt sich schon bald.

Verleih:
mindjazz pictures
Regisseur:
Michael Moritz, Anna Baranowski