Friederike Kempter

Filme mit Friederike Kempter:


Filmographie von Friederike Kempter

1 bis 7 von 7 Filme von der Person "Friederike Kempter"


FSK 0 2D

FSK 0 | Länge 93 Min. |
Erschienen am 11.08.2022
Komödie
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Verleih:
MFA
Regisseur:
Laura Lehmus
Mitwirkende:
Friederike Kempter, Florian Lukas, Lena Urzendowsky


FSK 0 2D

FSK 0 | Länge 107 Min. |
Erschienen am 15.09.2016
Komödie/Lovestory
4 Kommentare

Romantische (Tragi)Komödie um eine Frau, die via SMS um ihren verstorbenen Freund trauert und sie einem Unbekannten schickt. Regiedebüt von Karoline Herfurth nach dem gleichnamigen Roman von Sofie Cramer.

Verleih:
Warner
Regisseur:
Karoline Herfurth
Mitwirkende:
Karoline Herfurth (Clara), Friedrich Mücke (Mark), Nora Tschirner (Katja), Frederick Lau (David), Friederike Kempter (Fiona)


FSK 12 2D

FSK 12 | Länge 85 Min. |
Erschienen am 01.11.2012
Drama/Komödie
1 Kommentare

Deutsche Tragikomödie mit hervorragender Besetzung über einen jungen Mann, der in Berlin in den Tag hinein lebt.

Verleih:
X Verleih (Warner)
Regisseur:
Jan-Ole Gerster
Mitwirkende:
Tom Schilling (Niko Fischer), Marc Hosemann (Matze), Friederike Kempter (Julika Hoffmann), Justus von Dohnányi (Karl Speckenbach), Michael Gwisdek (Friedrich)


FSK 16 2D

FSK 16 | Länge 119 Min. |
Erschienen am 04.05.2017
Drama/Komödie
52 Kommentare

Bitterböses, komisches, provokantes Ensembledrama nach dem gleichnamigen Roman von Helmut Krausser um die Suche nach dem Glück und den passenden Partner.

Verleih:
X Verleih (Warner)
Regisseur:
Lars Montag
Mitwirkende:
Bernhard Schütz, Jan Henrik Stahlberg, Friederike Kempter, Rainer Bock, Maria Hofstätter




FSK 16 2D

FSK 16 | Länge 90 Min. |
Erschienen am 20.10.2022
Komödie
Wurde noch nicht kommentiert

Allein der Titel der deutschen Horrorkomödie von Lukas Rinker verrät, dass hier etwas heftig im Argen liegt. Oder man könnte auch sagen, so richtig in der Scheiße. Genau genommen ist es der Architekt Frank (Thomas Niehaus), der sich in einer mehr, als nur misslichen Lage wiederfindet.

In 90 Minuten Film wird fast minutiös abgelichtet, ob und wie es Frank gelingt, sich innerhalb von 80 Minuten aus seiner misslichen Lage zu befreien. Denn genau so viel Zeit hat er, um sich aus dem umgekippten und verriegelten Dixi-Klo mitten in einem abbruchreifen Herrenhaus zu befreien. Dann wird gesprengt.

Manche verorten den Film im Kinoprogramm als Komödie, andere als Trash-Horror - die wahre Einordnung liegt wohl irgendwo dazwischen. Fakt ist, dass dieser Film im Kino eine bislang eher seltene Ausnahme in deutschen Genrekino sein dürfte, die allemal das Zeug zum gruselig-ekligen bis humorvoll-schwarzem Thriller hat.

Frank wacht aus einer Ohnmacht eingesperrt in einem Dixi-Klo auf. Zu allem Unglück ist er mit einer Eisenstange quasi festgenagelt und hat außer einem Zollstock und einem Hammer faktisch nichts, was ihn aus dem fäkalienbehafteten Gefängnis befreien könnte. Sein Handy geht in der braunen Suppe unter, die von ihm selbst angezündete Hose macht niemanden aufmerksam, sondern sorgt fast für eine Rauchgasvergiftung. Und auch das Kaninchen, dass die Kabel der Sprengleitung durchknabbern soll, spielt nicht so richtig mit.

Draußen, im sicheren Abstand von der künftigen Baugrube, steht der Bürgermeister (Gedeon Burkhard), den er bislang als so etwas wie seinen Freund verstanden hat, der sich jetzt aber eher als wahnsinniger Psychopath entpuppt. Der hält frohgelaunt die große Rede zur Grundsteinlegung zu etwas ganz Neuem und das alte Gutshaus soll mit einem großen Knall den Weg dafür freimachen. Inklusive Frank.

Der hat zwar nicht wirklich Zeit, um über die Unwägbarkeiten des Lebens nachzudenken, weiß aber, dass er die Beziehung zu Marie (Olga von Luckwald) dringend kitten muss, sofern er hier aus diesem Schlamassel lebend herauskommt.

Was den Zuschauer im Kino wie gebannt auf die Leinwand starren lässt, ist die durchweg gelungene Mischung von Lachen und Ekel, Schmerz und Verzweiflung und immer einem Fünkchen Hoffnung, dass doch noch alles gut werden könnte.

Die Beschränkung auf den engen Raum einer mobilen Toilettenbox erinnert irgendwie an „Leg nicht auf“, der smileygeprägte Klodeckel an „Cast away“ mit Tom Hanks. Aber nichts von beidem macht diesen Film aus. Vielmehr sind solche eher gedanklichen Verbindungen einem recht knappen Budget geschuldet, aus dem der Regisseur mit seiner Crew so ziemlich alles rausgeholt hat, was geht. Wiederholung wünschenswert!

Am Ende steht mit „Ach du Scheiße!“ ein Film im Kinoprogramm, der tatsächlich Spaß macht und dennoch ab und an einen ekligen Schauer über den Rücken jagt. Wegen der doch nicht immer ganz schmerzfreien Szenerie und den trashigen Elementen bleibt „Ach du Scheiße!“ im Kinoprogramm den Zuschauern ab 16 Jahren vorbehalten, was wohl eine kluge Entscheidung ist.

CinemaXXL meint: Unbedingt sehenswert, wenngleich nicht immer ekelfrei. Aber vielleicht soll das ja so sein.

Verleih:
Drop-Out Cinema eG
Regisseur:
Lukas Rinker
Mitwirkende:
Thomas Niehaus, Gedeon Burkart, Friederike Kempter