Tinkerbell und die Piratenfee

Trickfilm/Fantasy | Spieldauer 78 Min.



Tinkerbell und die Piratenfee


DVD/Blu-ray kaufen: Amazon.de

FSK 0 2D 3D

Länge 78 Min. | Erschienen am 12.06.2014
Trickfilm/Fantasy | USA/2014

Die freche Fee Zarina entführt den blauen Feenglanz, der den Fabelwesen das Fliegen ermöglicht, aus Nimmerland und spielt es der Piratenschar vom Schädelfelsen zu. Zu spät merkt Zarina, dass die finsteren Seeräuber nur Schindluder mit dem blauen Staub treiben wollen. Und so ist es eine glückliche Fügung, dass Tinkerbell mit ihren Freundinnen Silberhauch, Vidia, Klara, Rosetta und Emily heranrauscht, den Piraten zeigt, was eine Harke ist, und die fehlgeleitete Zarina zurück in den Schoß der Feenfamilie führt.

Disney setzt in seinem harmlos-amüsanten Fabel-Spaß auf Feenstaub und Nimmerland-Piraterie und schenkt Peter Pans kleiner Freundin einen eigenen, in pompösem 3D gedrehten Film. Wenn es darum geht, eine etablierte Marke erfolgreich auszuschlachten, gehört Disney zu den erfahrensten Machern. Das Animationsabenteuer, das sich von J.M. Barries berühmtem, bereits 110 Jahre altem Theaterstück "Peter Pan" inspirieren ließ, nutzt gleich zwei Erzählweisen. So ist "Tinkerbell und die Piratenfee" zum einen Prequel, erzählt also so etwas wie die Vorgeschichte der kleinen Fee Tinkerbell sowie des berüchtigten Käpt'n Hook, der hier James heißt und als Pirat noch in den Kinderschuhen steckt, obwohl seine Boshaftigkeit schon deutlich zu erkennen ist. Zum anderen ist der Film auch ein Spin-off, weil er mit Tinkerbell eine der beliebten Charaktere aus dem Nimmerland-Universum herauslöst und wie bereits in mehreren Produktionen geschehen zur Hauptfigur macht. In dem putzigen CGI-Märchen dreht sich zuerst allerdings alles um die freche Fee Zarina. Denn sie wagt es eines Tages, den blauen Feenglanz, der den niedlichen Fabelwesen das Fliegen ermöglicht, aus Nimmerland zu entführen und der Piratenschar vom Schädelfelsen zuzuspielen. Zu spät merkt Zarina, dass die finsteren Seeräuber nur Schindluder mit dem blauen Staub treiben wollen. Und so ist es eine glückliche Fügung, dass Tinkerbell mit ihren modebewussten Freundinnen Silberhauch, Vidia, Klara, Rosetta und Emily alsbald heranrauscht, den Piraten zeigt, was eine Harke ist, und die fehlgeleitete Zarina zurück in den Schoß der Feenfamilie führt. "Tinkerbell und die Piratenfee" wurde von Regisseurin Peggy Holmes ("Das Geheimnis der Feenflügel") und Pixar-Legende John Lasseter ("Toy Story", "Cars"), der Story und ausführende Produktion verantwortete, vor allem auf ein sehr junges weibliches Publikum zugeschnitten. Die Story funktioniert eigenständig, man benötigt keine Vorkenntnisse zu Peter Pan. Dennoch finden sich einige witzige Querverweise für Insider - etwa wenn sich der junge James den roten Käpt'n-Hook-Mantel überwirft oder am Ende von einem Baby-Krokodil durch die Weltmeere gejagt wird. Ansonsten regiert rosarote bis kunterbunte Feenherrlichkeit, durchsetzt von dem einen oder anderen Laune machenden Song. Auch die 3D-Technik wird hervorragend eingesetzt - nahezu pausenlos fliegen winzige Elfen, golden glitzernde Feensternchen oder gar mächtige Piratenschiffe durch den Kinosaal. Inhaltlich bedient man sich durchaus auch klassischer Vorbilder wie "Dornröschen", wenn etwa die gesamte Nimmerland-Gesellschaft in einen komatösen Tiefschlaf fällt, oder wird an "Hans und die Bohnenranke" erinnert, wenn die experimentierfreudige Zarina versehentlich eine im Eiltempo wachsende Grünpflanze züchtet. Alles in allem also ein harmlos-amüsanter Fabel-Spaß, der alle Ingredienzien enthält, die man von einem Produkt aus dem Hause Disney erwarten darf. lasso.

Verleih:
Walt Disney
Regisseur:
Peggy Holmes


Neuen Kommentar schreiben

Um einen Kommentar schreiben zu können,
musst du angemeldet sein.


Kommentare

Es sind noch keine Kommentare zu
"Tinkerbell und die Piratenfee"
vorhanden.