Tenacious D - Kings of Rock

Komödie | FSK 12 | Spieldauer 94 Min.



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Tenacious D - Kings of Rock


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FSK 12 2D

FSK 12 | Länge 94 Min. | Erschienen am 08.02.2007
Komödie | USA/2006

Mit 17 hat man noch Träume: Das naive Landei JB (Jack Black) verschlägt es auf der Suche nach Ruhm nach Venice Beach, wo er auf den Straßenmusiker KG (Kyle Gass) trifft und sogleich die Rock-Combo Tenacious D gründet. Der Plan: sich zur größten Rockband aller Zeiten aufschwingen, man hat ja klare Zielvorstellungen. Da erzählt ihnen ein Gitarrenladenangestellter (Ben Stiller) doch glatt, sie bräuchten dafür nur das Plektrum Satans (David Grohl) zu finden, worauf es auch ein seltsamer Fremder (Tim Robbins) abgesehen hat. Die "School of Rock" ist vorbei, jetzt beginnt für Jack Black der Ernst des Lebens: In der völlig überdrehten Pseudo-Doku-Komödie über seine eigene Band wird nach Vorbild von "This Is Spinal Tap" und "Wayne's World" der spinnerte Weg ins Rock-Nirwana gesucht.

"School of Rock"-Rocker Jack Black rockt wieder in dieser fidelen Buddykomödie, die in der Tradition von "Spinal Tap" zugleich Parodie von und Tribut an Sex, Drugs & Rock'n'Roll ist. Tenacious D ist der Name von Blacks Bandprojekt mit seinem Freund Kyle Gass, das in den 90er Jahren die Inspiration für ihre gleichnamige HBO-Comdedyserie lieferte. Als die zwei naiven Trottel JB und KG, die abartig schlechte Songs mit unsäglichen Texten schreiben, erwarben sie sich eine treue Fangemeinde. Die Filmversion unter der Regie von Liam Lynch schildert nun die Entstehungsgeschichte dieser "größten Band aller Zeiten". Nach einer "luftigen" THX-Trailer-Parodie und einer coolen Cartooneinlage beginnt der Film mit JBs Kindertagen, die von seinem strengen christlichen Vater (Meat Loaf) und seiner Faszination für den legendären Metal-Sänger Ronnie James Dio beherrscht werden. Eindeutig mehr vom letzteren beeinflusst, macht sich der erwachsene JB auf den langen Weg nach Hollywood. Dort trifft er auf den Straßenmusiker KG. Von einem allwissenden Gitarrenshop-Guru (Ben Stiller) erhalten die zwei neuen Freunde den Tipp, dass alle Gitarrenlegenden vom Bluesmusiker Robert Johnson hin zum Hardrock-Hotshot Eddie Van Halen den "Pick of Destiny" besessen hätten. Dabei handelt es sich nicht um ein gewöhnliches Plektrum, sondern ein Zahnfragment des Teufels. Dies ist im Rock'n'Roll-Museum aufwahrt, wo JB und KG einbrechen wollen. Ein seltsamer Fremder (Tim Robbins) scheint ähnliche Ambitionen zu haben, und am Schluss müssen sich die Buddies gar mit dem lüsternen Teufel in Gestalt von Foo Fighter David Grohl rumschlagen. Metalmusiker-Klischees samt üblicher Outfits und Frisuren, die schon im (entfernten) cineastischen Cousin "Wayne's World" amüsierten, treffen auf den vernebelten Marihuana-Humor von "Dazed and Confused". Pudelwohl in seinem Element fühlt sich dabei Black, der seinen exzentrischen Charme mit Augenrollen und Brauenakrobatik à la Jack Nicholson an den geneigten Mann (und die Frau) bringt. Die Betonung liegt auf "geneigt", denn diese skurrile Musikerkomödie mit Fantasyeinlagen wird wie eine Deathmetalband deutliche Reaktionen hervorrufen, d.h. von ihren Fans heiß geliebt und anderen als unerträglich empfunden werden. ara.

Verleih:
Warner
Regisseur:
Liam Lynch
Mitwirkende:
Jack Black (JB), Kyle Gass (KG), Jason Reed (Lee), Dio, Paul F. Tompkins (Open Mic Host)