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Mona Lisa and the Blood Moon Film

Kinofilm



Mona Lisa and the Blood Moon Film


FSK 16 2D

FSK 16 | Länge 106 Min. |
Erschienen am
Fantasy

Fantasy und Thriller zugleich ist „Mona Lisa and the Blood Moon“ im Kinoprogramm.

In teils düsteren, teils verstörenden Bildern gelingt es Regisseurin Ana Lily Amirpour eine szenische Verdichtung herzustellen, die diesem Film im Kino perfekt gerecht wird. An der Seite von Jeon Jong-seo („Burning“) spielen Kate Hudson und Craig Robinson ein ebenso bedrückendes wie endoffenes Fantasy-Thema durch, das zumindest für Fans atmosphärischer Fantasy-Thriller mehr, als einfach nur sehenswert ist.

In einer Blutmondnacht gelingt es der jungen Mona Lisa (Jeon Jong-seo) aus der Jugendpsychiatrie in Louisiana zu fliehen. Das Erwachen aus der Lethargie führt in eine Flucht, die sie bis nach New Orleans führt. Dabei bleiben einige Opfer auf der Strecke, was schlussendlich dazu führt, dass Mona Lisa landesweit polizeilich gesucht und als große Gefahr stilisiert wird.

Allerdings setzt Mona Lisa ihre Flucht nicht mit den typischen gewalttätigen Mitteln durch, wie sich das zunächst vermuten lässt. Vielmehr ist es die mystische Kraft ihrer Gedanken und Augen, die im Zusammentreffen mit ihren Verfolgern zu dem Ergebnis führt, das sich Mona Lisa jeweils erhofft. Das betrifft auch Begegnungen mit Menschen, die ihr tatsächlich nichts Gutes wollen.

In New Orleans begegnet Mona Lisa der Stripperin Bonnie (Kate Hudson), die sie bei sich aufnimmt. Zwischen Mona Lisa und Bonnies Sohn Charlie (Evan Whitten) entwickelt sich eine tiefe und innigliche Freundschaft, die der jungen Frau Halt und Hoffnung gibt.

Aber Bonnie ist nicht so selbstlos, wie es anfangs erscheint. Schnell hat sie erkannt, dass Mona Lisa besondere Kräfte hat, die sie vornehmlich mit der Wirkung ihrer Augen und Gedanken ausspielt. Diese Kräfte nutzt Bonnie für sich selbst und ihre kriminellen Machenschaften. Damit treibt sie nicht nur sich selbst, sondern auch Mona Lisa und ihren Sohn immer weiter in die Enge.

Mona Lisa selbst verfolgt jedoch andere Ziele. Sie sucht weder die Nähe zu anderen Menschen, noch fühlt sie sich bei Bonnie und deren Sohn tatsächlich angekommen. Längst ist Bonnie aufgeflogen und damit auch klar, wer hinter der Kontrolle der Opfer von Bonnies Raubzügen steckt. Es beginnt eine Jagd, auf der sich Mona Lisa dem polizeilichen Zugriff immer wieder neu entziehen muss. Officer Harold (Craig Robinson) kommt Mona Lisa immer wieder gefährlich nahe, beginnt aber langsam zu verstehen, was die junge Frau antreibt und wie diese den Willen anderer Menschen durch ihre besondere Gabe kontrollieren kann.

Am Ende präsentiert sich „Mona Lisa an the Blood Moon“ als ein sehenswerter Vertreter der Fantasyfilme im Kinoprogramm. Das Drehbuch zum Film stammt von Ana Lily Amirpour selbst, die hier auch Regie führte. Sie selbst fühlte sich als Auswanderin in ihrer neuen Heimat lange Zeit unverstanden und ausgeschlossen. Mit „Mona Lisa and the Blood Moon“ ist ihr das gelungen, was sie vorhatte: Ein modernes Fantasy-Märchen mit einer neuen Heldenrolle erschaffen.

Verleih:
Weltkino Filmverleih
Regisseur:
Ana Lily Amirpour
Mitwirkende:
Jong-seo Jeon, Kate Hudson, Craig Robinson

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