Elvis Film

Kinofilm



Elvis Film


FSK 6 2D

FSK 6 | Länge 159 Min. |
Erschienen am
Biografie

Elvis Presley lebt - zumindest in der Filmbiografie, die jetzt (2022) im Kinoprogramm steht.

Unter der Regie von Baz Luhrmann (u. a. „Moulin Rouge“) erleben wir in der Hauptrolle Austin Butler, der dem „King of Rock `n´ Roll“ nicht nur optisch das passende Äußere verleiht. Identisch, nachvollziehbar und anrührend spielt Austin Butler („Sharpays fabelhafte Welt“) das Leben des legendären Musikers und Entertainers und lässt dabei kaum eine Gemütsregung aus. Passend an seiner Seite als Manager Colonel Tom Parker spielt sich Tom Hanks („Bridge Of Spies – Der Unterhändler“) in die Herzen der Zuschauer. Neben der außergewöhnlichen musikalischen Laufbahn spielen natürlich auch die frühe Entwicklung, die Liebesbeziehung zu Priscilla Ann Wagner (Olivia DeJonge), Alkohol und Drogen ihre jeweils ganz bestimmte, oftmals tragische Rolle, in der Biopic, die im Kino viele Fans finden dürfte.

Schaut man sich die Garde der Schauspieler unter Regisseur Baz Luhrmann etwas genauer an, dann wird klar, dass in der Produktion nicht gekleckert, sondern geklotzt wurde. Neben dem zauberhaften Austin Butler, spielt Tom Hanks in wiederum glaubhafter Manier den Manager Colonel Tom Parker. Absolut identisch und in keiner Szene gekünstelt holt Hanks aus dieser Rolle wieder alles heraus, was Kino mit Tom Hanks sehenswert macht. Dabei läuft er Austin Butler niemals die Show ab, sondern zeigt, wie nur beide gemeinsam mit ihm als Manager den Gipfel des musikalischen Olymps erklimmen konnten. Eine prägende Rolle im Leben von Elvis Presley spielen seine Eltern Gladys (Helen Thomson) und Vernon (Richard Roxburgh), die in der ursprünglichen Planung anders besetzt waren. Unverzichtbar in einer Filmografie zu Elvis Presley ist natürlich seine spätere Ehefrau Priscilla, hier unnachahmlich zauberhaft verkörpert von Olivia DeJonge („The Visit“). Damit steht ein echter Blockbuster im Kinoprogramm, der die Geschichte um Elvis nicht übermäßig aufbauscht, aber dank der schauspielerischen Leistungen der Akteure nachvollziehbar ins Kino bringt.

In „Elvis“ wird dem Star der frühen Rock-Geschichte ein würdiges Denkmal gesetzt. Dabei werden längst nicht nur die Höhepunkte, sondern auch die Tiefpunkte bis hin zum viel zu frühen Tod von Elvis mit nur 42 Jahren, ins richtige Licht gesetzt.

Alles beginnt mit dem jungen Elvis, der sich nur auf sein Gehör vertrauend und völlig ohne musikalische Vorbildung daran macht, eigene Songs zu komponieren und zu singen. Doch das kommt bei den Produzenten, an die er sich wendet, gar nicht gut an, der Erfolg bleibt aus. Erst als der Manager Colonel Tom Parker (Tom Hanks) den ungezähmten Musiker samt seiner eigenwilligen Art, sich zu bewegen, an die Leine nimmt und ihm einen ersten Plattenvertrag organisiert, beginnt der unaufhaltsame Aufstieg eines Elvis Presley, wie wir diesen schon aus anderen Filmen wie etwa „Love Me Tender“ und ungezählten Bücher und Biografien bereits kennen. Was in „Elvis“ besten gelungen ist, dürfte die Tatsache sein, dass hier keine Ikone geschaffen, sondern ein wahres Leben gespielt wird. Dazu trägt natürlich auch die hervorragende Umsetzung der Liebesbeziehung zu Priscilla bei, die auch den schwierigen Moment nicht vermissen lässt. Und wie fast immer, gehört auch bei „Elvis“ zum Erfolg die Niederlage. Diese offeriert sich im zunehmenden Alkohol- und Drogenkonsum, die dem erfolgreichen und bis heute verehrten Musiker schlussendlich das Leben und damit auch die Karriere kosten.

Im Kino verfolgen wir gespannt und mit viel Erwartungen nicht nur das Leben des „King of Rock `n´ Roll“, sondern dürfen natürlich auch an seiner Musik teilhaben. Was wäre auch ein Elvis-Film im Kinoprogramm, ohne die Rockabilly-Klänge aus einer Zeit, in der nur die wenigsten Kinogänger schon aktiv dabei waren?

Mit „Elvis“ steht nunmehr ein Streifen im Kinoprogramm, der die Liste der medialen Veröffentlichungen rund um das Leben des Stars um ein weiteres Highlight erweitert. Und wer „Elvis“ nun doch nicht im Kino erleben kann, darf sich auf die Veröffentlichung auf DVD freuen. Sehenswert ist das Kunstwerk aus dem Kinoprogramm allemal.

Verleih:
Warner Bros.
Regisseur:
Baz Luhrman
Mitwirkende:
Austin Butler, Tom Hanks, Olivia DeJonge

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