Das fünfte Element

Science Fiction/Action | FSK 12 | Spieldauer 127 Min.



Das fünfte Element


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FSK 12 2D

FSK 12 | Länge 127 Min. | Erschienen am 10.08.2017
Science Fiction/Action | Frankreich/USA/1997

Korben Dallas will nichts, als sich noch ein paar Führerscheinpunkte für seine Taxilizenz zu erhalten. Da fällt ihm ein wunderschönes Mädchen in sein fliegendes Taxi. Er versteht ihre Sprache zwar nicht, doch rettet er sie vor den anrückenden Cops. Was er nicht weiß, ist, daß es sich bei seinem Fahrgast um das "fünfte Element "handelt ...

Infantile Entdeckungslust war wohl die Triebfeder für Luc Besson, den 80-Mio.-Dollar-Kosmos zu gestalten, in dem sich Bruce Willis im Spannungsfeld zwischen visionärer "Blade Runner"-Ästhetik und kunterbuntem "Total Recall"-Look durch ein Sammelsurium von Film- und Popzitaten kämpft, um nach dem "fünften Element" und damit der Rettung der Welt zu fahnden. Infantile Entdeckungslust befällt in diesem filmischen Schlaraffenland, der bisher teuersten europäischen Produktion überhaupt, auch den Zuschauer, der die Einladung zur Führung durch Bessons faszinierenden Spielzeugladen auch in Deutschland gerne wahrnehmen wird, nachdem der Film in Frankreich und Belgien bereits Rekordzahlen schreibt und in den USA seit zwei Wochen an der Spitze der Charts steht. Kino zum Staunen, zum sich Verlieren in traumhaft schönen Bildern war von jeher das Anliegen des in Frankreich absolut kultisch verehrten Punkteddybären Luc Besson. Das trifft auf seine harten, stilisierten Thriller "Nikita" und "Leon - Der Profi" ebenso zu wie auf seine träumerischen Ausflüge unter Wassser, "Im Rausch der Tiefe" und "Atlantis". "Das fünfte Element" setzt Bessons bisherigem Schaffen die Krone auf. Mit der Hilfe der Comiczeichner Moebius und Jean-Claude Mézières, Designerstar Jean-Paul Gaultier und seines Hauskomponisten Eric Serra schuf der Filmemacher einen von dem Comic-Klassiker "Heavy Metal" (die Figur von Bruce Willis trägt überdies den Namen eines "Heavy Metal"-Zeichners) inspirierten Kosmos, an dem man sich nicht sattsehen kann. Bis ins kleinste Detail gestaltete Besson das New York des 23. Jahrhunderts mit seinen endlos tiefen Straßenschluchten, in denen der Verkehr auf mehreren Ebenen fließt, und winzigen Wohnparzellen, in denen man an der Tür von seinem Auto abgeholt wird, als unablässig pulsierenden Großstadtmoloch. Ein gigantisches Weltraumtraumschiff, offensichtlich eine Kreation von Moebius, in der fernen Weite des Universums bildet den luxuriösen Gegenpol und die Kulisse für einen ersten Action-Showdown. Doch in erster Linie ist es Besson ein Anliegen, zu zeigen und noch einmal zu zeigen: Er hat "Das fünfte Element" prall angefüllt mit Filmzitaten von "Scarface" über "Der Pate" bis "Brazil" und Cameoauftritten von so unterschiedlichen Celebrities wie Kollege Mathieu Kassovitz, Supermodel Sybil Buck oder Triphop-Star Tricky. Und doch ist das kakophonische Spektakel nie schwerfällig geraten wie ähnlich geartete Fantasyprojekte der letzten Jahre. Seine schier überschäumende Fantasie und der unerschütterliche Wille zum Mehr lassen Besson den Kopf über dem Wasser halten, auch wenn ihm aufgrund seines übermütigen Sendungsbewußtseins die Handlung gerne einmal zu entgleiten droht. Zusammengehalten wird "Das fünfte Element" von einer gewohnt kindlich-naiven Geschichte, die - wie es sich für eine von einem sechzehnjährigen entworfene Abenteuerstory gehört - ganz banal vom Kampf zwischen Gut und Böse handelt. In einem augenzwinkernden Prolog im Ägypten des frühen 20. Jahrhunderts finden Archäologen den Schlüssel zum fünften Element. Nur dieses göttliche Wesen kann die vier gängigen Elemente bündeln und damit dem periodisch in den Dunstkreis der Erde geratenden Bösen den Garaus machen. Im 23. Jahrhundert ist es der Taxifahrer Korben Dallas, der dem fünften Element, dem mit orangen Dreadlocks angetanen Riot Girl Leeloo (toll: Milla Jovovich) - eine klassisch-renitente Besson-Heroine -, beistehen muß, um die Destruktion der Erde zu verhindern. Dazu gilt es nicht nur diverse autoritäre Staatskräfte und einen Trupp martialischer Mutations-Keiler ("Super Mario Bros." läßt grüßen) auszuschalten, sondern auch den diabolischen Zorg (Bessons Lieblingsschauspieler Gary Oldman als Mini-Hitler mit dessen entarteten Gesichtszügen) zu bremsen, der im Auftrag des ominösen Bösen handelt. Daß es letztlich die Kraft der Liebe ist, die im letzten Akt die Apokalypse verhindert, ist klassisches Kintopp. Besson praktiziert es mit einer Leidenschaft, die gegenwärtig ohne Beispiel ist. Auch ein Bruce Willis versteht das. Er hält sich lakonisch-elegant zurück und verleiht dem tumultartigen Treiben auf der Leinwand einfach nur die nötige Starpower, um auch die verrückteste Idee seines entfesselten Regisseurs funktionieren zu lassen. Denn eines ist klar: Milla Jovovich und die Realisierung eines durch und durch verblüffenden Universums sind Besson ein größeres Anliegen als seine männlichen Figuren - oder auch die Meinung der Kritik. Wie ein Kästner im "Star Wars"-Rausch spricht er das Kind im Zuschauer an, um gleichzeitig stupende Erwachsenenunterhaltung zu bieten. Wer bereit ist, sich auf diese Vorgabe einzulassen, der wird einen perfekten Film zu sehen bekommen, genau wie Ian Holms Hohepriester von Leeloo als "perfektes Wesen" spricht. ts.

Verleih:
Tobis
Regisseur:
Luc Besson
Mitwirkende:
Bruce Willis (Korben Dallas), Gary Oldman (Jean-Baptiste Emanuel Zorg), Milla Jovovich (Leeloo), Sir Ian Holm (Victor Cornelius), Chris Tucker (DJ Ruby Rhod)


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Kommentare

Insgesamt 24 Kommentar(e) vorhanden


Kommentar von BenjaminKrause
18.08.2017 14:27 Uhr

star trek nachmache? aber scheint interssant zu sein ...

Kommentar von wuddy1965
16.08.2017 20:49 Uhr

Die Besetzung für den Film ist nicht schlecht.... aber für mich ist es zu laut dann im Kino also warte ich bis ich im Wohnzimmer ihn anschauen kann..

Kommentar von BenjaminKrause
13.08.2017 19:26 Uhr

cool .....

Kommentar von BenjaminKrause
13.08.2017 19:26 Uhr

sehr interessanter film ....

Kommentar von taschaisa
13.08.2017 09:11 Uhr

Top-Science-Fiction-Film mit Topbesetzung, u.a. Bruce Willis und Milla Jovovich :)

Kommentar von reihwie
12.08.2017 21:49 Uhr

Das fünfte Element
Der Trailer zwar gut ,aber nichts für mich im kino ......

Kommentar von elbenloch
12.08.2017 14:26 Uhr

Ein Film, der meiner Meinung nach nur Science Fiction- Fans dazu bringt, ins Kino zu gehen. Da gehöre ich nicht dazu.

Kommentar von Andrea11
12.08.2017 12:35 Uhr

Ein super Film. Kann man sich ansehen, vielleicht sogar im Kino. Trailer fantastisch.

Kommentar von MHSommer
12.08.2017 05:11 Uhr

oh gott was macht so ein alter film hier der ist zwar nicht schlecht aber was soll der hier

Kommentar von Senator67
10.08.2017 23:08 Uhr

Ein Klassiker... mindestens zwanzig Mal schon gesehen und immer noch unterhaltsam. Alles grün.... *g*

Kommentar von Robo73
10.08.2017 12:44 Uhr

cooler film zu bruce willis besseren Zeiten. durchgeknallt und farbenfroh...

Kommentar von EathanHunt
10.08.2017 08:00 Uhr

Fantastisch - ein Bruce Willis nach meinem Geschmack - ich bun gespannt, was diese nachbearbeitete Version mehr zu bieten hat!

Kommentar von nurichb
10.08.2017 05:26 Uhr

der beste bruce willis film, den es neben stirb langsam gibt. sehr schön das der film nicht in vergessenheit gerät.

Kommentar von Ivo008
09.08.2017 01:39 Uhr

Das ist ein Kult Film den ich schon oft gesehen habe und sicher auch noch oft anschauen werde.

Kommentar von Beaslie99
31.07.2017 13:42 Uhr

Der Film kam doch schon lange im Fernseher. Warum sollte man jetzt noch Geld fürs Kino ausgeben?

Kommentar von pidder
21.07.2017 15:20 Uhr

der Film könnte tatsächlich etwas für mich sein. Obwohl ich noch nicht ganz davon überzeugt bin, ob das Geld fürs Kino tatsächlich ausgegeben werden sollte...

Kommentar von szhusky
18.07.2017 17:10 Uhr

Das fünfte Element mit einem grandiosen Bruce Willis ist und bleibt einfach Kult. Hollywood fällt halt nichts neues ein.

Kommentar von Steini2703
14.07.2017 16:39 Uhr

Das fünfte Element ist ein Scince-Fiction-Action Film aus Frankreich. Der Trailer ist gut gemacht und ich würde sagen, ab ins Kino. Es wird sich bestimmt lohnen.

Kommentar von Andrea11
14.07.2017 08:00 Uhr

Ein super Film. Den kann man wsich gut ansehen. Ob im Kino weiss ich noch nicht.

Kommentar von GoldSaver
14.07.2017 05:30 Uhr

Der Film ist einfach spitze, kann man immer wieder sehen! Allerdings wunder es, das aktuell scheinbar so einige "alte" Filme im Kino laufen.

Kommentar von NagaPadoha
11.07.2017 20:48 Uhr

Einer der wildesten und buntesten SciFi-Fantasy-Filme überhaupt. Absolut genial.

Kommentar von Plejaden
09.07.2017 18:32 Uhr

der film war gut ein klassiker und ich seh ihn mir immer wieder gerne an.....23

Kommentar von angie64
09.07.2017 09:31 Uhr

Der Film ist super, aber alt. Ich wüsste nicht, warum ich dafür ins Kino gehen soll.

Kommentar von kelmar
09.07.2017 08:08 Uhr

der film ist nicht schlecht.............................................................